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15-05-2015

Präsentation neuer Ergebnisse zur Sicherheit und Wirksamkeit des ON-Q* Systems zur Schmerzreduktion in der Prävention postoperativer Infektionen bei Knie-TEPs auf dem jährlichen ESRA Kongress

ESRA KONGRESS (STAND 7A) — 02. September 2015 – Halyard Health, ehemals Kimberly-Clark Health Care, ein weltweit tätiges Medizintechnikunternehmen mit speziellem Fokus auf den Schwerpunkten Infektionsprävention, Schmerztherapie und beschleunigte Genesung, lädt die Teilnehmer am jährlichen Kongress der European Society of Regional Anaesthesia and Pain Therapy (Europäische Gesellschaft für Regionalanästhesie und Schmerztherapie) zu verschiedenen Präsentationen ein, in welchen die Sicherheit und Wirksamkeit des ON-Q* Systems zur Schmerzreduktion und dessen Einfluss auf bessere Ergebnisse nach Implantationen von Knie-TEPs sowie auf eine beschleunigte Genesung im Rahmen von ERAS- (Enhanced Recovery After Surgery) Initiativen demonstriert werden.

Eine inadäquate Behandlung akuter Schmerzen kann zur verzögerten postoperativen Genesung führen und zu andauernden postoperativen Schmerzen, welche sich negativ auf die Lebensqualität der Patienten auswirken können.i In den USA sind Todesfälle durch Überdosis nach wie vor weit verbreitet. 2010 starben täglich etwa 46 Amerikaner an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Opioide.ii Jüngste Erkenntnisse von Forschern der Mayo Clinic in Rochester, MN, USA, sprechen für die Anwendung alternativer Methoden der postoperativen Schmerztherapie mit nicht-opioiden Analgetika, da sich ihren Daten zufolge einer von vier Patienten die zur Schmerzreduktion verabreichten Opioide langfristig verschreiben lässt.iii

Beim ON-Q* System zur Schmerzreduktion handelt es sich um eine nicht-narkotische Elastomerpumpe, welche zur postoperativen Schmerzbehandlung automatisch und kontinuierlich über einen geregelten Fluss ein Lokalanästhetikum in die Eingriffsstelle oder in Nervennähe appliziert.

Poster-Präsentation: Einfluss der postoperativen kontinuierlichen Infusion von Lokalanästhetika in den Inzisionsbereich auf eine mögliche Prävention postoperativer Wundinfektionen

Überblick: Opioide (als Standardmethode bei der Schmerzbehandlung) haben eine negative Wirkung auf die Fähigkeit des Körpers, postoperative Wundinfektionen zu bekämpfen. In dieser Meta-Analyse wurden 111 Studien zum ON-Q* System analysiert und der Einfluss des über die Pumpe applizierten Lokalanästhetikums auf die postoperativen Wundinfektionsraten untersucht.

Ergebnis: Die Gesamt-Infektionsrate bei Patienten mit einer ON-Q* Schmerzpumpe lag bei 0,85 Prozent – und war damit etwa halb so hoch wie die der Kontrollgruppe (1,4 Prozent) (p=0,02). Fazit der Meta-Analyse war, dass die kontinuierliche Infusion von Lokalanästhetika, beispielsweise über die ON-Q* Pumpe, neben der unmittelbaren Kontrolle postoperativer Schmerzen noch weitere Vorteile bietet.

Zeit/Ort: Freitag, 04. September um 10:35 WEZ+2 (E-Poster-Station 4)

Referenten:

  • Alan Dine, Senior Director, Global Clinical Strategy and Government Affairs, Halyard Health
  • Nicole Cooper, Clinical Hotline Specialist, Halyard Health

 

Poster-Präsentation: Postoperatives Schmerzmanagement nach Implantation von Knie-TEPs, Vergleich zwischen der kontinuierlichen periartikulären Infusion von Lokalanästhetika und der Injektion liposomalen Bupivacains, Literatur-Review

Überblick: Die Behandlung akuter Schmerzen nach Implantation einer Knie-Totalendoprothese ist eine wichtige therapeutische Aufgabe, da postoperative Schmerzen die Mobilisation und Rehabilitation hemmen und sowohl die Krankenhausverweildauer als auch die langfristigen Ergebnisse beeinflussen. In diesem Literatur-Review wurde die kontinuierliche lokale Infusion von Bupivacain (über das ON-Q* System) mit Injektionen liposomalen Bupivacains (EXPAREL) nach Implantation von Knie-TEPs verglichen.

Ergebnisse: Die kontinuierliche Infusion von Bupivacain war in ihrer Wirksamkeit und Sicherheit – Verringerung des Opioidkonsums um 55 Prozent in den ersten 48 Stunden und um 71 Prozent 48-72 Stunden postoperativ – der Einmalinjektion eines Lokalanästhetikums bzw. liposomalen Bupivacains überlegen.

Zeit/Ort: Donnerstag, 03. September (Display im E-Poster-Bereich)

Autor: Alan Dine, Senior Director, Global Clinical Strategy and Government Affairs, Halyard Health

Symposium: Regionalanästhesie in ERAS-Protokollen: ein multidisziplinärer Ansatz

Ort/Zeit: Donnerstag, 03. September, 11:00 - 12:00 WEZ+2 (Halle 4)

Teilnehmer:

  • Alan Dine, Senior Director, Global Clinical Strategy and Government Affairs, Halyard Health (Moderator)
  • Prof. Xavier Capdevila, Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, Universitätskrankenhaus Lapeyronie, Montpellier, Frankreich
  • Timothy Brown, Spezialist für Nierenchirurgie, Belfast City Hospital, Belfast, UK

Sind Sie Pressevertreter und an einem Termin für ein Interview mit einem Halyard Mitarbeiter zu diesen Präsentationen interessiert, wenden Sie sich bitte an Kirsten Swenson unter 1-415-512-0770 oder an ON-Q@mslgroup.com.
Über Halyard Health

Halyard Health ist ein Medizintechnikunternehmen, das sich zum Wohle von Gesundheitsdienstleistern und Patienten besonders auf Maßnahmen zur Infektionsprävention, Schmerztherapie und beschleunigten Genesung konzentriert. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Alpharetta, Georgia, USA, hat es sich zur Aufgabe gemacht Lösungen für einige der heute wichtigsten Notwendigkeiten im Gesundheitswesen anzubieten, wie der Vorbeugung nosokomialer Infektionen sowie der verringerten Verabreichung von Narkotika und unterstützt dabei gleichzeitig eine beschleunigte Patientengenesung. Mit seinen verschiedenen Geschäftsbereichen - Chirurgische Lösungen & Infektionsprävention, sowie Medizinprodukte - entwickelt, produziert und vermarktet Halyard klinisch überlegene Lösungen, welche in mehr als 100 Ländern sowohl die medizinischen Ergebnisse als auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Einrichtungen verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter www.halyardhealth.com.

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i Kinney MAO, Hooten WM, Cassivi SD, Allen MS, Passe MA, Hanson AC, et al. Chronic postthoracotomy pain and health-related quality of life. Ann Thorac Surg 2012;93:1242-7.
ii Jones CM, Mack KA, Paulozzi LJ. Pharmaceutical overdose deaths, United States, 2010. JAMA. 2013;309(7):657- 659.
iii Hooten WM et al. Prescribed Opioids Progressed to Longer Term Prescriptions. Mayo Clinic Proceedings July 2015.
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