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15-05-2015

Halyard veröffentlicht neue Daten dreier ON-Q-Studien, in welchen eine Reduktion der verabreichten Opioide und kürzere Krankenhausverweildauern nach Wirbelsäuleneingriffen, komplexen Fuß- und Sprunggelenksoperationen, sowie Mastektomien festgestellt wurde.

Tagung der American Society of Regional Anesthesia and Acute Pain Medicine (ASRA) in LAS VEGAS am 14. Mai 2015 - Halyard Health, ein weltweit tätiges Medizintechnikunternehmen mit dem Schwerpunkt auf der Infektionsprävention, Schmerztherapie und beschleunigten Genesung, gab heute positive klinische Daten bekannt, welche die erfolgreiche Anwendung des ON-Q* Systems zur Schmerzreduktion bei anterioren Fusionsmaßnahmen der lumbalen Wirbelsäule (ALIF), komplexen Fuß- und Sprunggelenksoperationen und Mastektomien stützen. ON-Q* ist eine nicht-narkotische Elastomerpumpe, die automatisch und kontinuierlich über einen geregelten Fluss ein Lokalanästhetikum in die Eingriffsstelle oder in Nervennähe appliziert. Die entsprechenden Daten werden auf der Jahrestagung der American Society of Regional Anesthesia and Pain Medicine (ASRA) in Las Vegas vom 14.-16. Mai 2015 in Form von Posterpräsentationen ausgestellt.

Leitautor Dr. Brian Vaughan, Director of Acute Pain der Anesthesia Associates of Cincinnati und des The Christ Hospital, wird ein Poster vorstellen mit dem Titel “Retrospektive, kontrollierte Analyse zum Vergleich des Schmerzmanagements durch bilateralen kontinuierlichen TAP-Block mit dem Schmerzmanagement durch bilateralen liposomalen Bupivacain-TAP-Block nach chirurgischen Eingriffen an der Wirbelsäule über einen anterioren Zugang,” welches die Überlegenheit der kontinuierlichen Transversus-abdominis-Blockade (TAP-Block) mithilfe des ON-Q*-Systems gegenüber der injizierbaren liposomalen Bupivacainsuspension (EXPAREL®) demonstriert. In der klinischen Studie mit 100 Patienten wurde die Wirksamkeit der beiden Techniken in der Behandlung postoperativer Schmerzen nach der lumbalen Wirbelfusion über einen anterioren Zugang (ALIF) geprüft – des bilateralen TAP-Blocks mit Injektion liposomalen Bupivacains und eines kontinuierlichen TAP-Blocks mithilfe des ON-Q*-Systems. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören folgende:

  • Die Opioidgabe während des Krankenhausaufenthaltes war in der ON-Q*-Gruppe statistisch geringer: an Tag 1, 2 und insgesamt jeweils um 46%, 34% und 34%.

  • Die Patienten der ON-Q*-Gruppe konnten das Krankenhaus einen Tag früher verlassen als die Patienten, bei denen eine Injektion mit liposomalem Bupivacain vorgenommen wurde.

“Bei der Wahl der Optionen für das postoperative Schmerzmanagement ist es unsere oberste Priorität, unseren Patienten die besten Behandlungslösungen zu bieten,” sagte Dr. Vaughan. “Unsere Studie demonstrierte, dass das ON-Q*-System es Ärzten ermöglicht, ihren Patienten eine bessere Lösung für das Schmerzmanagement anzubieten, die über einen längeren Zeitraum wirkt, die Erfordernis von Narkotika reduziert und eine frühere Entlassung aus dem Krankenhaus ermöglicht als die Injektion liposomalen Bupivacains.”

Halyard präsentiert auf der Jahrestagung der ASRA zudem zwei weitere ON-Q*-Studien:

Kombinierte kontinuierliche Popliteal- und Saphenus- Infusionen über das ON-Q*-System bei ambulanten Fuß- und Sprunggelenksoperationen zeigen eine Reduktion der benötigten Opioid-Analgetika und eine größere Zufriedenheit mit dem Schmerzmanagement

Das Poster der Autoren Dr. Vincent Kasper von den United Anesthesia Services und Dr. Steven Raikin vom Rothman Institut (beide mit Sitz im Raum Philadelphia) zeigt die Ergebnisse einer Studie zum Vergleich der postoperativen Schmerzkontrolle bei Patienten mit komplexen ambulanten Fuß- und Sprunggelenkseingriffen, bei denen die kontinuierliche Poplitealinfusion in Kombination mit einer Einmalinjektion zur N. saphenus-Blockade mit einer kontinuierlichen Poplitealinfusion mit kontinuierlicher N. saphenus-Infusion verglichen wurde. Alle kontinuierlichen Infusionen erfolgten über das ON-Q* System. In der Studie wurde festgestellt:

  • Die Patienten der Doppelblock-Gruppe (kontinuierliche Poplitealinfusion mit kontinuierlichem N. saphenous-Block) zeigten bessere Ergebnisse, mit einer signifikanten Reduktion der verabreichten Opioid-Analgetika am ersten und zweiten Tag nach der Operation (p<0,05).
  • Die von den Patienten geäußerte Zufriedenheit mit dem Schmerzmanagement nach der Entlassung war mit 8,5 von 10 Punkten in der Doppelblock-Gruppe signifikant höher (vs. 6,4 und 9 vs. 6,9, p<0,05 POD 1 & 3).
  • Bei den Patienten der Einmalinjektionsgruppe war die Wahrscheinlichkeit des Bedarfs an Medikamenten gegen Übelkeit und Erbrechen nach der Entlassung 2,85mal höher.
    • Komplexe stationär durchgeführte Fuß- und Sprunggelenkseingriffe können mit einem Doppelkatheter zur kontinuierlichen Blockade erfolgreich ambulant versorgt werden.

Die Verwendung des ON-Q*-Systems in einem multimodalen Ansatz mit Gabapentin zur postoperativen Schmerzreduktion nach erfolgter Mastektomie reduziert die Opioidgabe und verkürzt die Krankenhausverweildauer

Dr. Vlad Frenk vom Stamford Hospital in Stamford, Connecticut, präsentiert ein Poster mit Ergebnissen einer retrospektiven Studie an 139 Patienten zur Untersuchung des ON-Q*-Systems zur Schmerzbehandlung nach Mastektomie. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören folgende:

  • Die Opioid-Verabreichung reduzierte sich bei Verwendung des ON-Q*-Systems mit Paravertebralkatheter um 31 Prozent im Vergleich zum konventionellen bedarfsabhängigen Schmerzmanagement mit Opioiden.

  • Bei multimodaler Verwendung des ON-Q* Systems mit Gabapentin verringerte sich die Krankenhausverweildauer um 0,7 Tage und die Opioidgabe um 55 Prozent. Ein multimodaler postoperativer Analgesieansatz nach komplexen Brustoperationen führte zu einer signifikanten Verringerung der stationären Opioidgabe und verringerte die Krankenhausverweildauer der Patienten.

“Die Ergebnisse dieser Studien bestärken die Daten von mehr als 170 zuvor veröffentlichten und vorgestellten ON-Q*-Studien, welche die Vorteile wie eine erhebliche Verringerung der Opioidgabe, weniger Schmerzen, geringere Kosten und eine höhere Patientenzufriedenheit demonstrieren,” so Roger Massengale, General Manager Acute Pain bei Halyard Health.

Über Halyard Health

Halyard Health ist ein Medizintechnikunternehmen, das sich zum Wohle von Gesundheitsdienstleistern und Patienten besonders auf Maßnahmen zur Infektionsprävention, Schmerztherapie und beschleunigten Genesung konzentriert. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Alpharetta, Georgia, USA, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lösungen für einige der heute wichtigsten Notwendigkeiten im Gesundheitswesen anzubieten, wie der Vorbeugung nosokomialer Infektionen, sowie der verringerten Verabreichung von Narkotika und unterstützt dabei gleichzeitig eine beschleunigte Patientengenesung. Mit seinen verschiedenen Geschäftsbereichen - Chirurgische Lösungen & Infektionsprävention, sowie Medizinprodukte - entwickelt, produziert und vermarktet Halyard klinisch überlegene Lösungen, welche in mehr als 100 Ländern sowohl die medizinischen Ergebnisse als auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Einrichtungen verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter www.halyardhealth.de.